Ein Versprechen ist eingelöst: In der Gemeinderatssitzung am 21. Mai konnten wir zum ersten Mal das neue Format der Bürgerfragezeit umsetzen. Wie im Gemeinderat beschlossen, haben Bürger*innen nun vor Beginn die Möglichkeit, ihre Anliegen direkt vorzutragend. Mit einem Zeitrahmen von insgesamt 15 Minuten und maximal drei Minuten pro Person soll ein strukturierter, aber persönlicher Austausch ermöglicht werden. Der Bürgermeister antwortet dabei entweder unmittelbar oder im Nachgang auf die gestellten Fragen.
Der Start war ein voller Erfolg und wurde von den anwesenden Bürger*innen sehr positiv aufgenommen. Ein schönes Zeichen für unser kulturelles Leben war ein herzlicher Appell an den Rat, die Ausstellung „Schwaben vom Allgäu zum Ries“ im kleinen Schloss Türkheim zu besuchen. Die mit viel Engagement von Franz Epple organisierte Schau ist noch bis zum 31. Mai zu sehen, ein Besuch lohnt sich definitiv!
Auch kritische Themen wurden direkt angesprochen, was den Kern unserer neuen Bürgerfragezeit trifft. So wurde die Frage nach einer besseren akustischen Unterstützung durch Mikrofone und Lautsprecher gestellt, da die Redebeiträge für die Zuhörenden teils schwer verständlich sind. Bürgermeister Kähler verwies hierzu auf die aktuell laufende Prüfung der Akustik sowie die Prüfung technischer Lösungen, ein Thema, das bereits im Gemeinderat diskutiert wurde. Auch zum Bebauungsplan Königberger Straße wurde die wichtige Frage nach der Berücksichtigung der Wassergefahr gestellt. Gemäß Bürgermeister Kähler wurde ein Bodengutachten bereits beauftragt.
Alles in allem war die erste Bürgerfragezeit ein gelungener Auftakt für ein neues Kapitel der politischen Teilhabe in Türkheim. Es ist genau dieser direkte Austausch, den wir uns wünschen: Ein offener Dialog, der Fragen stellt, Anliegen vorbringt und uns alle gemeinsam voranbringt. Wir freuen uns darauf, diesen Dialog in den kommenden Sitzungen weiter zu vertiefen!